Cookie Consent by Privacy Policies website Wohlfühlernährung

Wohlfühlernährung

15.02.2023
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Auf die Stimme des Körpers hören

Genießen und schlemmen nach Herzenslust, was auch immer schmeckt – denn bei Wohlfühlernährung sind Verbote verboten. Essen, was Körper, Geist und Seele brauchen, um sich rundum gut zu fühlen.

Essen, was gut tut

Damit Körper, Geist und Seele in Einklang sind, braucht man keinen aufwändigen Trainings- oder Lebensplan. Die ebenso einfache wie wirksame Formel heißt: Auf ausgewogene Mahlzeiten und regelmäßige Bewegung und Entspannung achten! Das wichtigste Food-Geheimnis: Muße! Nehmt euch genügend Zeit zum Einkaufen, zum Kochen und zum Essen.


Die oberste Devise für die Ernährung heißt: Genießt mit allen Sinnen! Für seinen Körper sollte einem das Beste gerade gut genug sein. Achtet auf Qualität: Frische, knackige Lebensmittel sehen appetitlich aus, duften verführerisch und versprechen Genuss pur. Hochwertige Produkte versorgen den Körper mit allem, was er braucht, um reibungslos zu funktionieren, und heben die Stimmung.


Die einzig wahre Ernährungsweise gibt es nicht – jeder Mensch hat einen individuellen Stoffwechsel. Deshalb sollte man auf die Stimme des Körpers hören und essen, was einem gut tut. Einige Grundlagen der ausgewogenen Ernährung sind allerdings allgemein gültig und werden im Folgenden aufgezeigt.

Essen nach der Ernährungspyramide

Wer sich an die so genannte Ernährungspyramide hält, kann Diäten und lästiges Kalorienzählen für immer vergessen. Die Pyramide ist das Ergebnis der aktuellen ernährungswissenschaftlichen Untersuchungen und zeigt auf einen Blick die Rangordnung der gesunden Lebensmittel. Sie gibt damit einen Anhaltspunkt, wie unsere Ernährung idealerweise zusammengesetzt sein sollte.

Trinken ist wichtig
Trinken ist wichtig © pixabay.com

1. Trinken, trinken, trinken

Über den Durst trinken erlaubt: Wasser ist die Quelle allen Lebens und ursprünglichster Durstlöscher. Es reguliert die Körpertemperatur, transportiert Nähr- und Vitalstoffe und schwemmt Schadstoffe aus. Wenn der Körper zu wenig Wasser bekommt, schlägt der Organismus sofort Alarm, reagiert mit Kopfschmerzen und Mattigkeit. Wasser hält durch seine wertvollen Vitalstoffe den Mineralstoffhaushalt des Körpers im Gleichgewicht und ist ganz nebenbei noch ein preiswertes Schönheitsmittel für pralle und schimmernde Haut. Kluge Menschen greifen regelmäßig zum Glas beziehungsweise zur Flasche und löschen ihren Durst mit Mineralwasser. Ebenfalls erlaubt: Kräuter- und Früchtetees oder leichte Fruchtschorlen. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollten es über den Tag verteilt sein!


Ein einfacher Test zeigt, ob man genügend trinkt: Die Haut am Handrücken leicht hochzupfen. Wenn sie sich nur langsam wieder anschmiegt, ist man dehydriert. Erste Hilfe: trinken, am besten pro Stunde ein Glas Wasser.


Kleine Wasserkunde


Auf jeder Mineralwasserflasche gibt ein Etikett Aufschluss über die Art des Wassers, über den Gehalt an Mineralstoffen. Und darauf kommt es an, auf seinen Gehalt an Mineralien und seine Reinheit.

Schlankheitstipps

In Ruhe genießen: Die Zauberformel für grenzenlosen Essgenuss heißt: sich Zeit nehmen, hinsetzen und jeden Bissen bewusst genießen. Ergebnis: Der Magen meldet viel früher, dass er gut gefüllt ist. Und: Eine kurze Pause entspannt den Geist und macht fit für die nächsten Taten.


Sanfter Druck gegen Hunger: Den Hunger mit Akupressur austricksen: Etwa 20 Sekunden mit dem Mittelfinger in die Vertiefung zwischen Nase und Oberlippe drücken.


Nach dem Sündenfall: Ein gemütlicher Abend mit Pizza, Eiscreme oder Rotwein vor dem Fernseher ist herrlich – und das schlechte Gewissen am nächsten Tag oft groß. Keine Panik! Solche kleinen Fehltritte lassen sich mit einem Obsttag ausbügeln: Den ganzen Tag Obst naschen und trinken.


Zähne putzen: Kleiner Trick gegen die Naschsucht: Nach den Mahlzeiten Zähne putzen oder einen Kaugummi kauen. Das wirkt erfrischend und das intensive Minzaroma nimmt die Lust auf weitere Süßigkeiten.


Snack Attack: Kleine Gerichte verhindern Motivationstiefs und sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht zu stark absinkt und Heißhungerattacken ausbleiben. Super für zwischendurch sind Low-Fat-Snacks, die satt machen: würzige Sushi, fruchtiger Obstsalat oder gaumenschmeichelnde, cremige Obst-Smoothies mit fettarmem Joghurt. Ideal ist auch heiße Brühe.

  • Heilwasser ist bekannt für seine lindernde und vorbeugende Wirkung bei bestimmten Beschwerden. Diese sind wissenschaftlich nachgewiesen und auf dem Etikett angegeben. Es hat einen besonders hohen Anteil an Mineralien und Spurenelementen.
  • Quellwasser darf keine schädlichen Stoffe enthalten. Es braucht jedoch weder eine amtliche Anerkennung noch muss es gesundheitliche Vorzüge haben.
  • Tafelwasser ist eine Mischung aus Mineral-, Trink- oder Meerwasser, denen Kohlensäure, Salz und andere Stoffe beigemischt werden dürfen. Gesundheitsfördernde Wirkungen müssen nicht nachgewiesen sein.
  • Leitungswasser hat in vielen Regionen Deutschlands eine gute Qualität. Nur in Ausnahmefällen werden Pestizidrückstände oder hohe Nitratgehalte festgestellt. Die aktuelle Trinkwasserqualität erfährt man bei der Verbraucherzentrale oder den örtlichen Wasserwerken.
  • Derzeit im Trend liegt sauerstoffhaltiges Wasser. Studien zeigen, dass Wasser, angereichert mit etwa 70 Milligramm Sauerstoff, leistungssteigernd wirkt und das Immunsystem positiv beeinflusst.

2. Brot, Reis, Pasta und Müsli – am besten aus Vollkorn

Von ihnen sollten wir am meisten essen. Sinnvoll sind etwa drei bis fünf Portionen Vollkornprodukte täglich, die ungefähr 40 Prozent der Nahrung ausmachen. Produkte aus Vollkorngetreide versorgen den Körper mit energiespendenden Kohlenhydraten sowie Ballaststoffen und sättigen lang anhaltend. Sie sind die Haupt-Powerquelle für den Stoffwechsel. Sie liefern Brennstoff für Gehirn, Nerven und Muskeln, sorgen für gute Laune und Energie. Der Körper braucht regelmäßig Kohlenhydratenachschub, sonst droht ihm Unterzuckerung. In so einem Fall verlangt der Organismus dann schnell nach Schokolade, Keksen oder Kuchen – der berühmte Heißhunger auf Süßes. Der Zucker in den Süßigkeiten lässt den Blutzuckerspiegel zwar rasch ansteigen, doch genauso flott sinkt er auch wieder ab; man ist wieder hungrig. Wirkungsvoller sind da Kohlenhydrate in Vollkornprodukten, Obst oder Gemüse, zum Beispiel in Äpfeln, Möhren, Vollkornbrot, Müsli oder Naturreis. Diese werden vom Körper langsamer aufgenommen. Der Blutzuckerspiegel und damit auch die Gefühlswelt und die gute Laune bleiben konstant.

Gemüse
Gemüse © pasja1000 auf pixabay.com

3. Obst und Gemüse

Der Wohlfühltrick: Esst so oft wie möglich frisches Obst und Gemüse! Fünf Portionen täglich beziehungsweise 35 Prozent der täglichen Nahrung sollten es sein. Sie sind essentiell für eine optimale Versorgung mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sowie immunstärkenden sekundären Pflanzenstoffen (also ätherischen Ölen, Aromen oder Farbstoffen) und schützen den gesamten Organismus, aktivieren den Stoffwechsel und stärken die Immunabwehr. Und: Bei Obst und Gemüse stecken die Vitalstoffe unter der Schale; diese deshalb möglichst mit Haut oder Schale essen.


Vitamine und Mineralstoffe


Es gibt einige Substanzen, die so gezielt auf den Organismus einwirken können, dass er länger fit, gesund und schön bleibt. Diese so genannten Antioxidanzien schützen den Körper vor den Angriffen der freien Radikale, also aggressiver Verbindungen, die – freigesetzt durch schädliche (Umwelt-)Einflüsse wie UV-Strahlen, Stress, Nikotin oder Alkohol – an den Zellen irreparable Schäden anrichten können. Mit Hilfe der Körperpolizei der Antioxidanzien bleiben Haut, Nerven und Organe länger leistungsfähig. Die Top-Helfer sind Vitamin C, Vitamin E, Vitamin A und Betakarotin sowie das Spurenelement Selen.

  • Vitamin C stimuliert die körpereigene Abwehr, schützt die Blutgefäße, strafft das Bindegewebe und aktiviert die Fettverbrennung. 150 bis 1000 Milligramm Vitamin C täglich sind sinnvoll – das entspricht zwei Orangen, sechs Kiwi oder 300 Gramm Johannisbeeren. Das Obst kann auch als frisch gepresster oder naturbelassener Saft genossen werden. Unter den Gemüsen gelten rote Paprika, Brokkoli und Fenchel als gute Vitamin-C-Quellen.
  • Betakarotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Es schützt die Haut vor dem Altern. Der Bedarf (25 bis 50 Milligramm täglich) wird am besten durch viel rotes, gelbes oder grünes Obst und Gemüse gedeckt, zum Beispiel drei große Möhren oder eine Honigmelone.
  • Vitamin E bremst erwiesenermaßen den Alterungsprozess – für Schönheit, Fitness und Wohlbefinden gibt es nichts Besseres. 12 Milligramm Vitamin E benötigt der Körper pro Tag. Diese Menge bekommen Sie durch einen Esslöffel Weizenkeimöl oder eine Hand voll Haselnüsse oder Mandeln oder zwei Esslöffel Leinsamen.
  • Das Spurenelement Selen ist ein Schutzstoff mit vielfältiger Wirkung; so bremst es ebenfalls den Alterungsprozess. Der Selenbedarf ist nicht genau bestimmt; Schätzungen gehen von 20 bis 300 Mikrogramm pro Tag aus. Zwei bis drei Scheiben Roggenbrot oder ein Ei decken den Bedarf. Selen ist auch in Süßwasser- und Meeresfischen, in Kokos- und Paranüssen enthalten.

Sekundäre Pflanzenstoffe


Sekundäre Pflanzenstoffe sind Substanzen, die die Pflanzen vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Vergleichbare Aufgaben übernehmen sie auch im menschlichen Körper: Diese wertvollen Bodyguards aus Obst und Gemüse wehren zum Beispiel Bakterien ab, sie regen das Immunsystem an und verringern das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien haben zudem gezeigt, dass Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, seltener an Krebs erkranken. Darüber hinaus bilden die sekundären Pflanzenstoffe im Stoffwechsel Hormone oder hormonähnliche Substanzen, die den Blutdruck regulieren und den Cholesterinspiegel senken. Mit ihren vielfältigen positiven Wirkungen sind die Pflanzenstoffe alles andere als "sekundär"; so heißen sie lediglich, weil sie nicht – wie etwa die Vitamine – primär lebensnotwendig sind. Sie können den Organismus aber vor vielen Schäden bewahren und dazu beitragen, dass wir leichter und länger gesund, jung und fit bleiben.


Hier die wichtigsten sekundären Pflanzenstoffe und ihre Wirkung im menschlichen Organismus:


  • Der Farbstoff Betakarotin aus der Klasse der Karotinoide zaubert rote und gelbe Farben in Blüten und Fruchtfleisch. Beim Menschen schützt er das Herz. Da Betakarotin sehr hitzeempfindlich ist, sollten die Top-Lieferanten wie zum Beispiel Möhren und Aprikosen am besten gleich roh oder nur gedünstet gegessen werden.
  • Glukosinolate sind die Scharfmacher in Kresse, Meerrettich, Senf und Kohlgemüse. Auf ihrer Reise durch den Körper wirken sie entzündungshemmend.
  • Sojabohnen, Roggen, Hafer und Weizen enthalten Phytoöstrogene; dies sind hormonähnliche Substanzen, die Brustkrebs vorbeugen und für eine schöne, straffe Haut sorgen.
  • Sesam, Pistazien, Walnüsse und Sojabohnen liefern reichlich Phytosterine. Ihre cholesterinsenkenden Eigenschaften zeichnen sie besonders aus.
  • Eine echte Randgruppe sind die Polyphenole. Sie konzentrieren sich in der Schale von Obst und Gemüse sowie in den äußeren Schichten von Getreidekörnern. Im menschlichen Organismus wehren sie schädliche Bakterien und Viren ab. Eine Untergruppe der Polyphenole sind die Flavonoide: Sie verleihen Kirschen ihre tiefrote Farbe und hemmen beim Menschen die Entstehung von Krebs. Eine weitere Untergruppe, die antioxidativ wirksamen Gerbsäuren, stecken reichlich in Wein sowie in grünem und schwarzem Tee.
  • Für das charakteristische Aroma von Zwiebeln, Lauch und Knoblauch sind Sulfide verantwortlich. Sie hemmen das Wachstum unerwünschter Bakterien.
Milchprodukte gehören dazu
Milchprodukte gehören dazu © pixabay.com

4. Milchprodukte sowie Fisch, Fleisch und Eier

Diese Lebensmittelgruppe sollte etwa 20 Prozent der täglichen Energiezufuhr ausmachen, Milchprodukte sollten jeden Tag auf dem Speiseplan stehen: Greift zu fettarmen Produkten und esst zweimal täglich Milch oder Joghurt. Bei Fleisch, Fisch und Eiern reichen zwei bis drei Portionen pro Woche.


Eiweiß (Aminosäuren) ist Baustoff für Zellen und Gewebe. Etwa 50 Gramm davon benötigt ein Erwachsener täglich. Ideale Eiweißlieferanten sind fettarme Milchprodukte wie Kefir und Joghurt, mageres Fleisch, Hülsenfrüchte und Nüsse. Am besten ist eine Mischung aus pflanzlichem und tierischem Eiweiß, weil der Körper diesen Mix optimal verwerten kann. Esst also zum Beispiel Joghurt mit Nüssen; damit erhält man sowohl tierisches (Joghurt) als auch pflanzliches Eiweiß (Nüsse).


Tryptophan ist ein Eiweißbaustein und Gute-Laune-Macher, den der Körper zur Bildung des Serotonins benötigt. Reichlich enthalten ist er zum Beispiel in Fisch, Lamm, Huhn, Milch, Joghurt, Kefir und Quark, aber auch in Bananen oder Dinkel. Tryptophan allein ist jedoch machtlos. Erst in Kombination mit Kohlenhydraten gelangt es ins Gehirn und kann von dort aus Ruhe und Ausgeglichenheit verbreiten. Die ideale Mischung: Fettarmen Joghurt mit etwa 50 Gramm Himbeeren und zwei Esslöffeln Haferflocken verrühren und genießen!

5. Süßigkeiten, Fette und Öle

Fünf Prozent davon pro Tag sind genug – je seltener man nascht und Junkfood mümmelt, desto besser. Denn Süßigkeiten liefern keine Nährstoffe, lassen den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen und dann schnell wieder abfallen, sodass Sie sich schon kurze Zeit nach dem Genuss schlapp fühlen. Also besser den Verzehr dieser Dickmacher und Krafträuber einschränken!


Fette und Öle sind allerdings unterschiedlich zu bewerten. Butter, Sahne und Margarine haben viele gesättigte Fettsäuren, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen können. Für eine ausgewogene Ernährung unentbehrlich sind pflanzliche Öle wie Oliven-, Distel- oder Rapsöl. Sie liefern ungesättigte Fettsäuren, die die Blutfettwerte verbessern und dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Auch die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren aus fettreichen Seefischen wie Lachs, Hering und Makrele schützen das Herz wirkungsvoll.

Fünf Mahlzeiten am Tag

Wenn die Abstände zwischen den Mahlzeiten zu lang werden, sind die Kohlenhydratspeicher leer – der Energiepegel sinkt. Deshalb sind für eine gleichmäßige Energieversorgung fünf kleinere Mahlzeiten günstiger als drei große.


Regelmäßig über den Tag verteiltes Essen unterstützt den Verlauf der persönlichen Leistungskurve. Diese hat zwei Hochphasen: eine am Vor- und eine am Nachmittag. Die Tiefpunkte sind jeweils mittags und spätabends. Bekommt der Körper den ganzen Tag über nichts zu essen, rächt er sich mit einer Heißhungerattacke am Abend. Also, Mahlzeiten einhalten!


Morgens und am Vormittag sind kohlenhydratreiche Mahlzeiten sinnvoll. Ein gutes Frühstück ist essentiell. Wer frühmorgens zu faul ist zum Kauen, mixt sich einen Shake, zum Beispiel aus Buttermilch, Kefir oder flüssigem Joghurt, Fruchtsaft wie Orange, Banane oder Pfirsich und ein oder zwei Esslöffeln Haferflocken. So kann der Stoffwechsel langsam auf Touren kommen. Spätestens um 9 Uhr ist es Zeit für ein Müsli oder Sandwich.


Ab mittags ist eine Mischung aus Kohlenhydraten und Eiweiß optimal. Für das Mittagessen sollte eine halbe Stunde drin sein: Pasta, Risotto oder ein kleines Steak sind ideal. Sie machen satt, aber nicht zu müde. Abends reicht eine Kleinigkeit wie Salat oder ein Süppchen.

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Bei einer Erkältung stärken Massagen das Immunsystem

27.10.2022

Massagen sind wirkungsvolle Maßnahmen zur Stärkung der Abwehrkräfte im Winter. Bei einer Erkältung stärken Massagen das Immunsystem Die Erkältungswelle macht dem Immunsystem vorallem im Winter zu schaffen. Massagen mit erwärmten Massageölen sind wirkungsvolle Maßnahmen zur Stärkung der Abwehrkräfte. Sie steigern nicht nur das Wohlbefinden, sondern verbessern die Durchblutung und beugen so gleichzeitig Erkältungen vor. Massagen sind erholsam, stärkend und stimulierend zugleich Massagen sind besonders im Winter sehr erholsam und Immunsystem stärkend. Eine Massage aktiviert die Abwehrzellen in der Haut und entspannt das Gewebe. Dies ist besonders in der kalten Jahreszeit wichtig. Denn spätestens im November sind die ersten Erkältungen auf dem Vormarsch. Dem Körper fehlen Bewegung, Wärme und Nährstoffe. Eine Massage kann da wahre Wunder bewirken. Immunstärkung auf die entspannte Art Sie sorgt nicht nur für eine wohliges und entspanntes Gefühl, sondern stimuliert das Gewebe. Dadurch verbessert sich der Stoffwechsel der Haut und der Organe. Krankheitserreger können effektiver aus geschwemmt werden, während die Haut widerstandsfähiger gegen Temperaturschwankungen wird. Eine regelmäßige Massage kann so die Immunabwehr stärken und vor Erkältungen schützen. Die richtige Massage verbessert den Stoffwechsel Massagen mit Öl sind gerade im Winter effektiv, weil sie den Kreislauf mit samt der Durchblutung in Gang setzen. Erhitztes Massageöl kann tief in das Gewebe eindringen und den Körper von Innen heraus wärmen. Ein weiterer Vorteil erwärmten Massageöls liegt in der besseren Aufnahmefähigkeit der Haut. Das Öl hinterlässt keinen schmierigen Film, sondern dringt nahezu vollständig ein. Warme Massageöl tragen zur Entspannung bei Der Körper fühlt sich wie in einen wohligen Kokon eingehüllt und entspannt sich umso mehr. Dieser Effekt einer Ölmassage ist gerade im Winter von unschätzbarem Wert. Der Erkältung kann vorgebeugt werden, während der Körper eine tief gehende und wohltuende Vitalisierung erfährt. Regelmäßige Massagen verbessern das Wohlbefinden Jedes Jahr zu Beginn der Wintersaison steigert sich die Zahl der Erkältungen und Infekte. Das Robert-Koch Institut veröffentlicht regelmäßig Statistiken, welche eine Erhöhung an Influenza-Patienten, sowie eine Umsatzsteigerung der Apotheken, bestätigen. Daran sind nicht nur die Ausbreitung der Viren, sondern auch das geschwächte Immunsystem schuld. Der Wechsel von Wärme und Kälte, wenig Bewegung und das teils karge Saisongemüse machen das Immunsystem schläfrig. Die Durchblutung des gesamten Körpers wird gemindert. Viele Menschen merken dies an kalten Füßen und Händen. Was dem Körper im Winter fehlt ist Bewegung und Stimulation. Massagen bei Erkältungen

#Tipps

Massage-Guide

22.12.2022

Die unterschiedlichen Wirkungsbereiche und Methoden der Massage. Massage-Guide Die Massage ist eine Therapieform, die der mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur dient. Durch verschiedene Handgriffe und den möglichen Einsatz von Hilfsmitteln werden Dehnungs-, Zug- und Druckreize ausgeübt. Ihre Wirkung erstreckt sich dabei nicht nur auf die behandelten Körperstellen, sondern auf den gesamten Organismus. Die Massage zählt zu den ältesten Heilmitteln, wenngleich es heute eine Vielzahl verschiedenster Massagearten gibt. Die Massage gehört zu den ältesten Heilmitteln Der Begriff Massage leitet sich vom griechischen Wort "massein" (dt.: kneten) ab. Ihren eigentlichen Ursprung hat die Massage - eine der ältesten physiotherapeutischen Methoden überhaupt - aller Wahrscheinlichkeit nach in China und Ägypten. Allgemein lässt sich Massage als mechanische Beeinflussung von Körpergewebe definieren. Die Behandlung ist eine Fortführung des archaischen Reflexes. Dabei wird eine verletzte Stelle mit den Händen berührt, um so einem durch Spannung verursachten Schmerz entgegenzuwirken und diesen zu lindern. Dieser Punkt ist und war von jeher charakteristisch für das Wesen der Massage: Sie ist ein Heilmittel im medizinischen Sinne und wird zur Verbesserung bzw. Wiederherstellung des Wohlbefindens eingesetzt. Die theoretischen Grundlagen der weltweit praktizierten Massagemethoden unterscheiden sich zum Teil sehr stark voneinander, und entsprechend groß ist die Anzahl der Wirkungsweisen auf den Körper. Was ist eine Massage? Über Indien und Persien gelangte diese Form der Physiotherapie schließlich nach Europa. Hier stammen die ersten Aufzeichnungen vom griechischen Arzt Hippokrates von Kos. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass Massagen (in unterschiedlichen Formen) in allen Kulturen bekannt waren. Kein Wunder, dass es eine solche Vielzahl an unterschiedlichen Techniken gibt. Die chinesische Medizin (zu der zahlreiche Massagetechniken zählen) und das ursprünglich aus Indien stammende Ayurveda gehören zu den ältesten, bekannten Medizinsystemen der Welt. Vermutlich sind diese bereits mehr als 3.000 Jahre alt und in steter Weiterentwicklung verfeinert worden. In der Ausführung unterscheiden sich die asiatischen Massagemethoden erheblich voneinander und dennoch dienen all diese Behandlungsmethoden als sanfter Ausgleich im Fluss der Energien und dem Lockern der Muskulatur durch das Dehnen und Lösen der Energieleitbahnen. Die Behandlung wirkt sich nicht nur auf den Bewegungsapparat aus, sondern beugt inneren Erkrankungen und körperlichen sowie psychischen Belastungen vor. Durch Dehnungen und Berührungen werden Blockaden gelöst und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Ursprung der Massage Auch wenn der Name anderes vermuten lässt: Die Thai-Massage stammt aus Indien, ist aber in Thailand weit verbreitet. Thai-Massage oder Thai-Yoga-Massage ist eine kraftvolle Technik, die großes Wohlbefinden auslöst. Gearbeitet wird mit Dehn-, Klopf- und Strecktechniken. Zur Besserung von Verspannungen und Verhärtungen des Körpers sind immer mehrere Behandlungen nötig. Wie viele aus Asien stammende Gesundheitsysteme gilt auch die Thai-Massage als ganzheitliche (und nicht als anatomische) Behandlung, und eine solche kann schon mal zwischen einer und 2,5 Stunden dauern. Diese Massagearten gibt es Auch wenn der Name anderes vermuten lässt: Die Thai-Massage stammt aus Indien, ist aber in Thailand weit verbreitet. Thai-Massage oder Thai-Yoga-Massage ist eine kraftvolle Technik, die großes Wohlbefinden auslöst. Gearbeitet wird mit Dehn-, Klopf- und Strecktechniken. Zur Besserung von Verspannungen und Verhärtungen des Körpers sind immer mehrere Behandlungen nötig. Wie viele aus Asien stammende Gesundheitsysteme gilt auch die Thai-Massage als ganzheitliche (und nicht als anatomische) Behandlung, und eine solche kann schon mal zwischen einer und 2,5 Stunden dauern. Thai-Massage Die ganzheitliche energetische Massage kombiniert westliche und östliche Techniken und bezieht den ganzen Menschen - Körper und Psyche - mit ein. Zur Anwendung kommen Bestandteile der klassischen Massage und der Akupressur. Ziel ist es, durch eine Steigerung des Wohlbefindens die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und so den natürlichen Energiekreislauf wiederherzustellen. Ganzheitliche Massage Die klassische Massage kommt heute weltweit zur Anwendung und ist eine der bekanntesten Massageformen überhaupt. Im Gegensatz zu vielen anderen Methoden wird sie auch von der wissenschaftlichen Medizin als seriöse Therapie anerkannt. Die Behandlung basiert auf fünf unterschiedlichen, manuellen Griffarten, die den Kern der klassischen Massage bilden: - Streichende Bewegungen verstärken den Rückfluss der Lymphflüssigkeit in den venösen Blutkreislauf - Kneten fördert die Lockerung der Muskelfasern - Reibung wirkt durchblutungsfördernd - Die Vibrationstechnik hat einen schmerzlindernden und entspannenden Effekt - Klopfen wirkt sich positiv auf Durchblutung und Muskelspannung aus Neben diesen Wirkungsweisen hat sich die klassische Massage als hervorragendes Mittel zur Bekämpfung von Angst- und Stresszuständen erwiesen. Einer der Gründe für die positive Einflussnahme auf den Geist: Die Massage führt zu einer Ausschüttung von Serotonin, das auch als Glückshormon bezeichnet wird. Klassische Massage Die neben der klassischen am weitesten verbreitete Form der Massage ist die Lymphdrainage. Als solche bezeichnet man eine sanfte Körpermassage zur Behebung von Blockaden und Stauungen der Lymphflüssigkeit im Gewebe. Sie wirkt entschlackend und entgiftend. Durch das Streichen des Gewebes wird die im Gewebe angesammelte Flüssigkeit wieder zurück in die Blutbahn geführt und kann so über die Nieren ausgeschieden werden. Der Unterschied zur klassischen Massage besteht in den sanften Streich- und Kreisbewegungen der Fingerspitzen, im Gegensatz zu den festen Handgriffen der klassischen Massage. Lymphdrainage: Sanfte und entschlackende Körpermassage Eine Sonderposition nehmen die sogenannten Entspannungs- oder Wohlfühlmassagen ein. Diese Massagearten sind nicht zu verwechseln mit medizinischen oder therapeutischen  Massagen im Rahmen von Heilkuren. Doch das soll deren Stellenwert keineswegs schmälern. Viele Menschen haben zu wenig Hautkontakt und empfinden daher die Streicheleinheiten als besonders wohltuend für Körper und Seele. Fünf Millionen Nervenenden, die sich unter einem Quadratzentimeter Haut verbergen, übermitteln den sanften Druck der Berührung an das Gehirn, das mit einer Dosis des Stimmungsaufhellers Endorphin und des Sexualhormons Oxytocin reagiert. Wellnessmassage Die Existenz der Reflexzonen ist bis heute nicht bewiesen. Rein hypothetisch ist auch deren angebliche Verbindung zu den inneren Organen. Allerdings gibt es auch auf Seiten der Skeptiker und Kritiker solche, die der als "Reflexzonenmassage" bezeichneten Anwendung positive Wirkungen zugestehen. Zu den Schwerpunktbereichen der verschiedenen Varianten lässt sich Folgendes festhalten: Die klassische Massage zielt auf Beschwerden des Bewegungsapparats und ist in ihrer Ausrichtung am ehesten der Orthopädie zuzuordnen. Hier liegt der Unterschied zu den reflektorisch vorgehenden Massagen, wo man den Menschen als Ganzes betrachtet und auch Erkrankungen innerer Organe zu behandeln versucht, was die Hochschulmedizin jedoch ablehnt. Reflexzonenmassage Durch ein breites Wirkspektrum und die vielen positiven Nebeneffekte lässt sich eine Vielzahl der Massagen nicht mehr nur einem einzelnen Bereich zuordnen. Dennoch gibt es Schwerpunkte, die eine Einordnung in die unten angeführten Bereiche der Massagetechniken ermöglichen. - Aus dem asiatischen/fernöstlichen Raum: Kräuterstempel-Massage, Pantai Luar, Sanshui, Scen Tao, Shiatsu - Aus der traditionellen Chinesischen Medizin: Akupressur, Meridianmassage, Tuina-Massage, Chi Yang, Qi Massage (Chi-Massage) - Aus dem indischen Raum: Thai Massage, Garshan - Kombinierte Massagetechniken: Energetische Massagen, Watsu - Entspannungs- und Wohlfühlmassagen: Lomi Massage, Haki, Hot-Stone Massage, La Stone, TouchLife Massage, Kahi Loa Massage, Unterwassermassage - Therapeutische Massagetechniken: Lymphdrainage, Klassische Massage, Reflexzonenmassage, Fußreflexzonenmassage, Bindegewebsmassage Massagetechniken Bei den verschiedenen Formen der Massage bedient man sich unterschiedlicher Methoden, um Heilung oder Linderung herbeizuführen. Man spricht bei den klassischen Formen von direkter, bei den auf Reflexbögen basierenden Methoden von reflektorischer Wirkung. Die klassische Variante wird von der wissenschaftlichen Medizin weitestgehend anerkannt und findet sich in den Lehrbüchern und Therapieleitfäden wieder. Die zweite Art wird heutzutage noch sehr kritisch beäugt, und bislang haben nur wenige Massagemethoden den Sprung in die Leistungskataloge der Krankenkasse geschafft. Diese meist aus Ostasien stammenden Massageformen basieren auf der Theorie der Reflexbögen. Diese, so die Theorie, bilden eine Verbindung zu den Organen und folglich auch zu dort auftretenden Beschwerden. Grundlage für die Fußreflexzonenmassage ist die Annahme, dass alle Organe des Körpers in bestimmten Regionen der Fußsohle "abgebildet" sind. Nach diesem Modell findet sich zum Beispiel die Wirbelsäule am Längsgewölbe der Füße und das Stammhirn am vorderen Ende des großen Zehs abgebildet. Durch eine Druckmassage der entsprechenden Areale sollen die verschiedensten Krankheitsbilder beeinflusst werden. Es wird also nicht die kranke Stelle behandelt, sondern das entsprechende Areal, das das kranke Organ repräsentiert. Massagemethoden

#Empfehlungen #Tipps

Thermalbäder: Wie, Wo und Was?

02.02.2023

Wir klären die wichtigsten Fragen. Thermalbäder: Wie, Wo und Was? Wellness-Urlaub für einen Tag – das versprechen die vielen Thermen und Thermalbäder. Nicht nur in Deutschland erfreuen sich die Bäder einer immer größeren Beliebtheit und die Besucher nutzen die vielfältigen Angebote der Thermen für eine Pause vom Alltag. Denn die Thermen bieten dank Palmen, Strandbar und Wellenbad das perfekte Urlaubsfeeling, ohne dass man tatsächlich verreisen muss. Aber wie sieht es mit dem gesundheitlichen Aspekt der Thermen aus? Wie wirkt Thermalwasser, wo kommt die Tradition der Thermen her und wie viel muss man für einen Aufenthalt im Thermalbad bezahlen? Wir klären für euch die wichtigsten Fragen rund um das Thema Therme. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu Thermen und Thermalbädern Der Deutsche Heilbäderverband definiert Thermalquellen als Quellen, aus denen Wasser mit einer Temperatur von mindestens 20 Grad austritt. Die erhöhte Temperatur des Wassers entsteht entweder durch unterirdische vulkanische Aktivität oder durch das Zirkulieren des Wassers in tiefere – und damit heißere – Schichten der Erde. Die heißeste Quelle in Mitteleuropa befindet sich in Bad Blumau, hier kommt man durch Tiefbohrungen an 107°C heißes Wasser. Die heißeste natürliche Quelle ist in Aachen, hier hat das Wasser eine Temperatur von 74°C. Als Thermalsäuerling wird kohlensäurehaltiges Thermalwasser bezeichnet, wenn mindestens 1 g frei gelöstes Kohlenstoffdioxid pro Liter enthalten ist. Als Sole gilt Wasser, wenn in einem Liter mindestens 5,5 Gramm Natrium und 8,5 g Chloridione enthalten sind. Was ist Thermalwasser? Da Thermalwasser reich an gelösten Mineralien ist, wird Thermalwasser schon seit Jahrtausenden zu Therapiezwecken genutzt. Das warme Wasser wirkt anregend auf den Kreislauf, die Muskeln werden entspannt und chronische Gelenkerkrankungen können gelindert werden. Wie wirkt Thermalwasser? Thermalquellen befinden sich überwiegend in Gebieten mit hoher vulkanischer Aktivität oder in Regionen mit in der Tiefe liegenden Störungssystemen, wie dies beispielsweise in Aachen und in Baden-Baden der Fall ist. Die Region mit der höchsten Konzentration an heißen Quellen an Land liegt im Yellowstone Nationalpark in den USA. Wo finden sich Thermalquellen? Der größte Thermalkurort der Welt ist die Stadt Budapest in Ungarn. Hier gibt es über 120 verschiedene Thermalquellen, deren Wasser in mehr als 21 öffentlichen Thermalbädern genutzt wird. Bereits die alten Römer errichteten auf dem Gebiet des heutigen Budapest 14 Thermen. Bekannt ist vor allem das Széchenyi-Bad, das von den tiefsten und heißesten Thermalquellen in Budapest gespeist wird. In Deutschland ist das Rottaler Bäderdreieck in Niederbayern nahe der österreichischen Grenze mit den Kurorten Bad Griesbach, Bad Füssing und Bad Birnbach die größte Thermalregion. Welches sind die größten Thermalkurorte? Die Geschichte der Thermalbäder bzw. der therapeutischen Nutzung von Thermalwasser ist lang. Bereits vor 10.000 Jahren nutzten die Indianer die in Nordamerika vorhandenen heißen Quellen als Heilstätten. Die erste Thermen-Kultur etablierte sich im Römischen Reich. Aus dieser Zeit stammt auch das Wort "Therme", das sich vom griechischen "thermon loutron" ableitet und übersetzt in etwa "warmes Bad" bedeutet. Die älteste bekannte Therme wurde 400 vor Christus in Pompeji gebaut. In Rom wurde vermutlich im 2. Jahrhundert vor Christus mit dem Bau von öffentlichen Bädern begonnen. Um 400 nach Christus wurde bei einer Zählung allein in Rom elf öffentliche Bäder und 856 Privatbäder festgestellt. Die Thermen dienten in der römischen Kultur in erster Linie nicht der Körperhygiene oder einem therapeutischen Zweck, sondern sie waren vor allem für das soziale Leben von Bedeutung. Hier traf man sich zu Gesprächen und als Freizeitvergnügen. Die öffentlichen Thermen im alten Rom boten bereits viele zusätzliche Dienstleistungen wie Massagen, Gymnastik oder Schönheitsbehandlungen an. Außerdem verfügten vor allem die prächtigen öffentlichen Badehäuser auch über Schwimmbäder, Sportanlagen und sogar über Bibliotheken. Die berühmteste Therme der Antike war die Caracalla-Therme in Rom. Die Anlage war etwa 330 x 330 Meter groß und gehörte damit zu den größten Thermenanlagen der Stadt. Beeindruckend war besonders ihre Ausstattung mit prächtigen Marmorplatten, Statuen und Mosaiken. Der Ablauf und die Temperatur in den römischen Badeanlagen entsprachen vermutlich der heutzutage im türkischen Hamam üblichen Praxis. Auch auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands errichteten die Römer Thermalbäder. In Trier kann man noch heute Überreste der Kaisertherme besichtigen, die rund 300 nach Christus erbaut wurde. Die eindrucksvolle Ruine der großflächigen Badeanlage gehört zum UNESCO-Welterbe. Da die Innenausstattung und die technische Ausrüstung wohl nie vollendet wurde, konnte der Betrieb in der Kaisertherme jedoch vermutlich nicht aufgenommen wurden. Seit wann gibt es Thermalbäder? Laut dem Deutschen Heilbäderverband gibt es in Deutschland rund 130 Mineral- und Thermalquellen und mehr als 350 Heilbäder und Kurorte. Wie viele Thermalquellen und -bäder gibt es in Deutschland? Die Johannesbad Therme in Bad Füssing (Niederbayern) ist mit einer Wasserfläche von 4.500 m² Thermalwasser die größte Therme in Deutschland. Die Therme verfügt über 13 Becken mit verschiedenen Wassertemperaturen und unter anderem über ein Gegenstrombad, ein Kneippbecken, ein Hyperthermalbad und ein Inhalationsdampfbad. Die größte Fläche insgesamt hat die Therme Erding bei München: Mit einer Gesamtfläche von 430.000 m² ist sie nicht nur die größte Therme Deutschlands, sondern weltweit. Mit einem Gelände so groß wie zwanzig Fußballfelder ist die Therme Erding das größte Thermalbad der Welt, hier finden sich 29 Becken, 25 Saunen und 26 Rutschen. Welches ist die größte Therme in Deutschland? Für einen Besuch in der Therme wählt man am besten eine besucherarme Zeit aus. So sollte man möglichst nicht am Wochenende, während der Schulferien oder am frühen Abend eine Therme besuchen. In die Badetasche packen sollte man mehrere Handtücher, außerdem Duschzeug, Badebekleidung und einen Bademantel. In den meisten Thermen erhält man an der Kasse ein Armband mit einem Chip, mit dessen Hilfe man Leistungen innerhalb der Therme wie Essen und Trinken oder den Besuch im Saunabereich bezahlen kann. Die in Anspruch genommenen Leistungen werden gespeichert und beim Verlassen der Therme abgerechnet. So muss man kein Bargeld mit in den Thermenbereich nehmen. Was sollte man beim Besuch einer Therme beachten? Die Eintrittspreise der Thermen unterscheiden sich je nach Größe und Ausstattung des jeweiligen Bades. Die Eintrittspreise für zwei Stunden liegen in der Regel zwischen 15 und 22 Euro, für vier Stunden Aufenthalt bezahlt man zwischen 20 und 28 Euro. Eine Tageskarte liegt meist bei 22 bis über 40 Euro. Bei den meisten Thermen ist der Besuch der Saunalandschaft nicht im Eintritt der Badeanlage integriert und muss zusätzlich bezahlt werden. Der Aufschlag für die Sauna beträgt zwischen fünf und 10 Euro. Was kostet der Eintritt in eine Therme? Die modernen Thermalbäder bieten neben den Anwendungen mit Thermalwasser noch viele weitere Attraktionen, so dass sich oft ein Tagesaufenthalt lohnt. Ein Saunabereich findet man in fast allen Thermen. Hier gibt es teilweise bis zu zehn verschiedene Saunen und Dampfbäder zur Auswahl, die sich in der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit unterscheiden. Der Saunabereich ist meist erst ab 16 Jahren zugänglich und muss in der Regel extra bezahlt werden. Die Ausstattung im Schwimmbereich unterscheidet sich von Therme zu Therme. Meist findet man jedoch ein großes Sportbecken, ein Wellenbecken, einen Sprungturm und ein Gegenstrombad. Manche Thermen verfügen zudem über einen großen Spaßbereich mit Rutschen und anderen Attraktionen. So findet man die größte Rutschenwelt Europas in der Therme Erding bei München. An viele Thermen ist ein Day Spa angeschlossen, wo Besucher sich einem Massage- oder Beautyprogramm hingeben können. Neben Massagen werden hier kosmetische Anwendungen, Pflegepackungen, ayurvedische Behandlungen und spezielle pflegende Bäder angeboten. Die Behandlungen im Day Spa müssen extra bezahlt werden, am besten reserviert man sich seinen Termin im Day Spa rechtzeitig vor dem Besuch. In allen Thermen finden sich ein oder mehrere Restaurants, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Dem Wellness-Aspekt entsprechend gibt es in den Restaurants auch leichte und gesunde Gerichte. In einigen Thermen gibt es außerdem ein Fitnessstudio, das man gegen einen Aufpreis nutzen kann. Zudem werden im Schwimmbereich Kurse in Aqua Fitness angeboten. Aufgrund der unterschiedlichen Ausstattungen der verschiedenen Thermen informiert man sich am besten im Vorfeld eines Besuchs über das Angebot des ausgewählten Thermalbads. So kann man auch besser einschätzen, wie viel Zeit man für einen Besuch einplanen sollte. Was bieten Thermalbäder außerdem noch?

#Tipps

Floating

23.05.2023

Beim Floating entspannt man körperlich und mental in einem mit Salzwasser gefüllten Becken. Floating Floating ist ein spezielles Entspannungsverfahren, bei dem man in einem mit konzentriertem Salzwasser gefüllten Tank oder Becken schwerelos treibt. Floating steigert das Wohlbefinden, die Kreativität und kann die Produktivität erhöhen. Entspannung in einem Salzwasser-Becken Der Floating Tank ist mit einem körperwarmen Solebad gefüllt, das mit einer hohen Sättigung von Bittersalz den Menschen im Gefühl der Schwerelosigkeit wie einen Korken auf dem Wasser treiben lässt. Dadurch schwimmt man ohne jede Form der Atemtechnik oder Muskelkontraktion auf dem Wasser und erhält eine anhaltende Entspannung aller Muskelgruppen. Externe Sinnesreize können nicht eindringen, da der Innenraum des Tanks absolut dunkel und still ist, was neben der physiologischen Entspannung auch eine innere, mentale Ruhe bewirkt. Was ist Floating? Schon vor hundert Jahren verschrieben Badeärzte für Patienten mit Schmerzen in Schultern und Rücken oder einem zarten Nervenkostüm Kuren in warmen Bädern, die mit Bittersalz angereichert waren. In den 1950er Jahren wurden die ersten Floating-Anlagen von dem amerikanischen Neurophysiologen John C. Lilly am National Institute of Mental Health entwickelt. Er konstruierte spezielle Tanks, die mit einer hochkonzentrierten Salzwasserlösung gefüllt waren, um den Körper auf der Oberfläche schweben zu lassen. Diese Tanks wurden als "Isolationstanks" oder "Sensory Deprivation Tanks" bezeichnet. In den 1970er Jahren begann das Floating auch außerhalb des wissenschaftlichen Umfelds bekannt zu werden. Die ersten kommerziellen Float-Zentren wurden eröffnet und das Floating wurde als Entspannungstechnik für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Es erlangte schnell an Popularität, insbesondere in den USA und in Europa. Die kurze Geschichte des Floatings Floating kann verschiedene Vorteile für Körper und Geist haben. Dazu zählen: - Stressabbau: Das Floating ermöglicht eine tiefe Entspannung und reduziert effektiv Stress. Durch das Fehlen von Sinnesreizen und den Zustand der Schwerelosigkeit kann der Körper zur Ruhe kommen und sich erholen. Dies hilft Stresshormone abzubauen und die allgemeine Entspannung zu fördern. - Muskelentspannung: Beim Floating werden die Muskeln entlastet, da der Körper im Salzwasser schwebt. Dadurch können sich Verspannungen und Muskelspannungen lösen. Dies ist besonders vorteilhaft für Menschen mit Rücken-, Nacken- oder Gelenkproblemen. - Schmerzlinderung: Das Floating kann zur Linderung von chronischen Schmerzen beitragen. Durch die Schwerelosigkeit wird der Druck auf die Gelenke und Muskeln reduziert, eine mögliche Hilfe für Menschen mit Arthritis, Fibromyalgie und anderen schmerzhaften Erkrankungen. - Verbesserte Schlafqualität: Das Floating kann die Schlafqualität verbessern, da es den Körper in einen tiefen Entspannungszustand versetzt. Durch die Reduzierung von Stress und die Förderung der Muskelentspannung kann das Floating dazu beitragen, einen erholsamen Schlaf zu fördern. - Mentale Klarheit und Entspannung: Während des Floatings berichten viele Menschen von einem gesteigerten Gefühl von Klarheit, Konzentration und innerer Ruhe. Der Zustand der Schwerelosigkeit und das Fehlen von äußeren Reizen ermöglichen es, zur Ruhe zu kommen. Dies kann dazu beitragen, Stress abzubauen, die Kreativität zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. - Rehabilitation und Regeneration: Das Floating wird auch zur Unterstützung von Rehabilitation und Regeneration eingesetzt, da es die Durchblutung verbessert, die Muskelregeneration fördert und den Heilungsprozess beschleunigen kann. Die Wirkung von Floating

#Tipps

Kleine Alltagsfluchten

03.07.2023

Kleine Auszeit für zwischendurch - ein paar einfache Tricks, wie ihr dem Alltag kurz entfliehen könnt. Kleine Alltagsfluchten Den Alltagsstress einfach mal für kurze Zeit völlig vergessen, sich verwöhnen (lassen) und neue Kraft tanken: Für die kurze Entspannung zwischendurch kann man auch mit ganz alltäglichen Mitteln einiges tun. Mit diesen Wellness-Tipps kann man dem Alltag für kurze Zeit erfolgreich entfliehen. Entspannungstipps für Zuhause und am Arbeitsplatz Massagen sind ideal für die kurze Auszeit zwischendurch Wer keine Zeit hat, ein Massage-Studio aufzusuchen oder das Studio gerade geschlossen hat, kann diese Form der Massage einfach auch zu Hause selbst anwenden. Zur Einstimmung beginnt man am besten mit einem warmen Fußbad. Danach Füße und Waden mit warmem Öl einreiben, in sanften Bewegungen dehnen und ausstreichen. Fuß-Massage Gerade während eines stressigen Arbeitstags, währenddessen man mehrere Stunden vor dem PC verbringt, kann eine kurze Massage zwischendurch wahre Wunder bewirken. Zahlreiche Massage-Institute bieten mittlerweile mobile Massagedienste an, bei denen der Masseur mit Massagestuhl oder -liege nach Hause oder an den Arbeitsplatz kommt. Nach 15 bis 20 Minuten ist die Muskulatur gelockert und das Wohlbefinden wird gesteigert. Mobile Massage am Arbeitsplatz oder daheim Schön- und Glücklichmacher für Zuhause Was kann es Entspannenderes geben, als ein heißes Bad am Ende eines langen Tages? Für ein solches Bad eignen sich zum Beispiel Badezusätze mit Lavendel, der für seinen angenehmen, intensiven Duft und seine beruhigende Wirkung bekannt ist. Auch Sandelholz, Melisse und Hopfen wirken entspannend und eignen sich außerdem bei Schlafstörungen. Ein entspannendes Bad nehmen Bei Stress und Schlafmangel kann eine Gesichtsmaske gegen müde Haut helfen. Diese kann man ganz einfach selber machen: Man schneidet eine Salatgurke in kleine Stücke, zerkleinert sie mit dem Pürierstab oder Mixer. Danach fügt man zwei Teelöffel Quark hinzu und verteilt die Maske vorsichtig im Gesicht. Nach 20 Minuten Einwirkzeit kann man die Mischung wieder abwaschen. Gesichtsmasken gegen müde Haut Bei diesem Verwöhnbad mit frischen Rosenblüten und Milch wird man von einem Hauch Luxus umhüllt. Der betörende Rosenblütenduft sowie die beruhigenden Inhaltsstoffe verwöhnen Körper, Geist und Seele, wirken beruhigend und entspannend. Ein Rosenblütenbad ist ein besonderer Luxus In Wellness-Ressorts gehört ein Whirlpool zum Standard. Aber auch für die eigenen vier Wände gibt es hierfür eine Möglichkeit: Luftsprudelmatten werden einfach in die Badewanne gelegt und sind mit verschiedenen Düsen ausgestattet. Die Geschwindigkeit der Wasserstrahlen lässt sich mittels Fernbedienung einfach regulieren. Ein Whirlpool in den eigenen vier Wänden Autogenes Training ist eine Entspannungstechnik, bei der die Konzentration auf bestimmte Körperteile und die Suggestion bestimmter Gefühlszustände zu einer Tiefenentspannung führt. Das Verfahren beruht auf der Erkenntnis, dass sich durch Vorstellungskraft das Gefühl der Entspannung auch selbst herbeiführen lässt. Anwendungsfelder sind die Behandlung von Schlafstörungen, Stresszuständen sowie die Steigerung der Leistungsfähigkeit. Autogenes Training bringt Tiefenentspannung - Riechen und Schmecken sind eng mit dem Emotionszentrum im Gehirn verbunden. Deshalb sollte man sich immer viel Zeit bei den Mahlzeiten nehmen und das Essen stets in Ruhe genießen. - Zu wenig Flüssigkeit macht träge: Daher sollte man ausreichend und regelmäßig trinken. - B-Vitamine und das zum Beispiel in Fisch enthaltene Vitamin D heben die Stimmung. - In Paprika, Spinat und Zitrusfrüchten steckt viel Vitamin C - gut für die Nerven. - Süßigkeiten geben nur einen kurzen Kick - danach sinkt der Blutzuckerspiegel umso tiefer - und mit ihm auch die Stimmung! Essen für die Seele Yoga ist eine philosophische Lehre, deren ganzheitlicher Ansatz Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Dazu werden geistige und körperliche Übungen, wie An- und Entspannung der Muskel, Atemübungen, Meditation und Askese eingesetzt. Gerade zuhause können die zuvor erlernten Übungen, je nach Bedarf und Zeit, gut ausgeführt werden. Yoga ist eine ideale Entspannungs-Variante Speed-Wellness: Schnelle Tricks fürs Wohlbefinden Bei leichten Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche hilft Minzöl. Einen Tropfen leicht in die Schläfen einmassieren und den Duft ein paar Mal tief einatmen. Frischekick Minze Sonnenstrahlen bringen den Stoffwechsel in Schwung und bescheren Glücksgefühle. Also raus an die frische Luft und ein wenig Sonne tanken bei einem Spaziergang. Sonne tanken Die Reflexzonen der Hand werden angeregt, die Durchblutung gefördert und man entspannt von Kopf bis Fuß. Dazu die Kugeln erst in die rechte, dann in die linke Hand nehmen und umeinander rotieren lassen. Qigong-Kugeln

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Auszeit vom Alltag in den USA

07.07.2023

Viele Menschen denken, wenn es um die USA geht, an große Städte wie New York, Boston, Washington oder San Francisco. Die USA haben aber noch weitaus mehr zu bieten. Viele Menschen denken, wenn es um die USA geht, an große Städte wie New York, Detroit, Boston, Washington oder San Francisco. Die USA haben aber noch weitaus mehr zu bieten. Wer die Natur mag, sollte sich die Nationalparks mit ihren bizarren Landschaftsformationen nicht entgehen lassen. Eine Rundreise bietet viele Möglichkeiten dazu. Sie kann mit einem Städtetrip oder einem Strandurlaub kombiniert werden. Auszeit vom Alltag in den USA Eine Reise in die USA verlangt nach einer guten Planung. Es geht nicht nur darum, Flüge, Unterkünfte und Mietwagen zu buchen. Rechtzeitig vor der Reise sollten Reisende ihren Impfschutz bei den Standardimpfungen prüfen und gegebenenfalls Impfungen auffrischen. Bei Reisen in bestimmte Gebiete der USA können Impfungen gegen Kinderlähmung, Tollwut sowie Hepatitis A und B empfohlen werden. Für die Reise wird ein gültiger Reisepass mit einem Visum benötigt. Auch eine elektronische Reisegenehmigung (ESTA) ist möglich. Reise in die USA gut planen Mit ihren vielfältigen Landschaften sind die USA zu jeder Jahreszeit ein schönes Erlebnis. Eine individuelle USA-Rundreise kann über mehrere Wochen gebucht werden. Wer beispielsweise über Little America bucht, bekommt eine individuelle Beratung dazu. Die Rundreise wird individuell nach den persönlichen Wünschen zusammengestellt, die Unterkünfte, den Mietwagen und die Flüge bucht das Team von Little America. Reisende müssen sich um nichts weiter kümmern und können gleich nach der Ankunft ins Abenteuer eintauchen. Unterkünfte müssen nicht immer Hotels sein. Es können auch Ferienhäuser, Camps und Lodges sein, die einen individuellen Urlaub ermöglichen. Auch naturnahe Unterkünfte gibt es. Wer etwas mehr Zeit hat, kann bei einer Rundreise auch noch Kanada entdecken. Auf die Touristen warten unberührte Natur, unbewohnte Inseln und einzigartige Landschaftsformationen in den Nationalparks. Auch Wellness muss bei einer Rundreise durch die USA nicht zu kurz kommen. Verschiedene Hotels verfügen über gute Wellnessbereiche, die teilweise einen atemberaubenden Blick auf schöne Landschaften bieten. Die USA bei einer Rundreise entdecken Südliches Flair, urbane Regionen und wunderbare Landschaften können Reisende in den Südstaaten der USA erleben, einer Großregion im Südosten der USA. Die Südstaaten der USA erleben können Reisende mit einer Rundreise bei Little America. Dort werden nicht nur Reisen durch die klassischen Südstaaten angeboten, auch Kalifornien oder Hawaii können gebucht werden. Die Südstaaten sind auch durch Kultur geprägt. Verschiedene Musikstile wurden dort geboren und auch mehrere Festivals finden dort statt. Die Südstaaten sind aber auch ein Muss für alle, die sich für die Geschichte der USA interessieren. Wichtige geschichtliche Ereignisse der Südstaaten sind der amerikanische Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert und die Bürgerrechtsbewegung in den 1960er Jahren. Reise durch die Südstaaten der USA Wer eine Rundreise durch die USA plant, sollte gesund und fit sein. Eine gute Vorbereitung ist beispielsweise die Wohlfühlernährung. Das Besondere daran ist, dass nichts verboten ist. Ganz wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ein Diätprogramm ist vor einer Reise in die USA nicht notwendig. Um auch für den Notfall bestens gerüstet zu sein, sollten Reisende die Reiseapotheke nicht vergessen. Eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor, aber auch Medikamente gegen Durchfall und Verstopfungen sowie Schmerzmittel dürfen in der Reiseapotheke nicht fehlen. Gesund und fit in die USA reisen

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Richtig entspannen

02.08.2023

Mit verschiedenen Methoden und Übungen einfach und effektiv so richtig entspannen. Richtig entspannen Stress und Hektik sind in unserer schnelllebigen Zeit allgegenwärtig. Umso wichtiger ist es, bei hoher Anspannung immer wieder für Entspannung zu sorgen, damit Energiereserven wieder aufgefüllt werden und es nicht aufgrund von Überlastung zu physischen und psychischen Leiden kommt. Körperlich und gedanklich Die Fähigkeit, körperlich zu entspannen und gedanklich abzuschalten, ist grundsätzlich für jeden Menschen trainierbar. Erforderlich ist – wie bei der Ausbildung jeder anderen Fähigkeit auch – die regelmäßige Übung. Entspannung ist trainierbar Durch effektive Entspannungsmethoden, wie beispielsweise Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Yoga, Meditation oder auch Traumreisen können Sie sich wieder in Balance bringen und schöpfen neue Energie, um leistungsstark sowie gesund zu bleiben. Positive Effekte regelmäßiger Übung sind unter anderem die Senkung der Muskelanspannung und des Blutdrucks, das Erleben von Ruhe und Gelassenheit sowie die Verlangsamung der Atmung. Es gibt verschiedene Entspannungsmethoden Das am häufigsten eingesetzte und bekannteste Entspannungsverfahren ist hierbei die Progressive Muskelentspannung (PM). Diese Methode wurde 1920 von dem Physiologen Edmund Jacobsen entwickelt, mit dem Ziel, eine Kontrolle über Muskelanspannung und Entspannung zu erlernen. Im Grundverfahren der PM werden die verschiedenen Muskelgruppen des Körpers systematisch und progressiv angespannt (jeweils ca. 5–7 Sekunden) und entspannt (jeweils ca. 30–60 Sekunden). Progressive Muskelentspannung (PM) Danach erfolgt die Rücknahme der Entspannung durch Recken, Strecken, Gähnen und Re-Aktivierung des Organismus. Durch das Wechselspiel von systematischer und progressiver Anspannung sowie Entspannung verschiedener Muskelgruppen kann eine tiefe Entspannung erreicht werden, die sich auch positiv bei Angstzuständen bewährt. Im Folgenden möchten wir euch eine Anleitung zur Entspannung von Händen und Unterarmen geben. Es ist eine kleine Entspannungsübung für zwischendurch und einfach anwendbar. Relaxen Setzt euch möglichst bequem auf einen Stuhl. Entspannt eure Muskeln wie nur möglich. Schließt eure rechte Hand zur Faust – nicht zu fest – und achtet auf die Spannung im Unterarm und in der Hand. Nun lasst Hand und Unterarm ganz locker. Achtet darauf, wie sich die Muskeln der Hand und des Unterarms allmählich immer mehr entspannen. Versucht auch, die Finger ganz locker zu lassen. Achtet darauf, dass der Daumen entspannt wird, der Zeigefinger, der Mittelfinger, der Ringfinger und der kleine Finger. Nun schließt eure rechte Hand noch einmal zur Faust. Haltet wieder die Spannung. Gebt jetzt nach, und achtet auf den Übergang von der Spannung zur Entspannung. Wiederholt diese Übung mit der linken Hand. Schließt die linke Hand zur Faust. Achtet genau auf die Empfindungen, die bei der Anspannung entstehen. Danach lasst wieder locker. Ihr spürt, wie angenehm es ist, wenn die Muskeln vom angespannten in den entspannten Zustand übergehen. Achtet auf die Entspannung in jedem einzelnen Finger und bleibt so entspannt. Spannt nun beide Hände und Unterarme an und lasst wieder locker. Achtet auf den Übergang von der Anspannung zur Entspannung. Achtet darauf, wie die Unterarme schwer aufliegen. Versucht euch immer tiefer zu entspannen. Achtet auf das Gefühl der Ruhe, das sich im ganzen Körper ausbreitet. Nun spannt die Hände allmählich wieder an, winkelt die Arme an und räkelt euch. (Übung nach FLIEGEL et al. 1994) Entspannungsübung Generell ist das Thema Bewusstsein und Achtsamkeit sehr wichtig, um Stress effektiv entgegenzuwirken. Auch im Berufsleben gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, den individuellen Alltag in Balance zu halten und jeden Tag bewusst zu erleben, zu planen und zu gestalten. Denn hierdurch wird im Vorfeld schon verhindert, dass man zuviel Stress und Anspannung aufbaut. Steigt der Stresspegel dann doch einmal zu hoch an, könnt ihr durch verschiedene mentalorientierte Entspannungsmethoden für schnelle Entspannung sorgen. Entspannungsmethoden für schnelle Entspannung Begebt euch in eine entspannte Haltung und lenkt eure Aufmerksamkeit auf die Atmung. Beobachtet euren Atem, ohne ihn zu beeinflussen. Nach einigen Minuten vertieft und verlängert ihr die Ausatmung. 1. Entspannungsatmung Nehmt eine entspannte Körperhaltung ein und schickt eure Gedanken auf eine Körperreise. Beginnt bei den Füßen, wandert über Waden, Knie, Oberschenkel, Bauch, Rücken, Schultern, Arme und Nacken bis zur Stirn. Verweilt bei jedem Körperteil etwa zehn bis 20 Sekunden und spürt euren Körperempfindungen nach. 2. Body Scanning Ihr atmet bewusst aus und sprecht dabei innerlich eine Formel wie "Ich bin ganz ruhig." Ihr könnt diese Übung einmalig in akuten Stresssituationen nutzen oder auch eine Kurzmeditation daraus machen, indem ihr euch etwa fünf Minuten auf euren Atem konzentriert und bei jedem Ausatmen eure Formel innerlich mitsprecht. 3. Positive Selbstinstruktion Setzt euch bequem auf einen Stuhl, reibt beide Handflächen fest und lange gegeneinander bis die Innenflächen warm werden und legt beide Hände auf die geschlossenen Augen. So bleibt ihr je nach Befinden ein bis fünf Minuten sitzen. 4. Palmieren Da die Suche nach Ruhepausen eine immer größere Bedeutung erhält, steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Entspannungstrainern im Fitness- und Gesundheitssektor. Hierbei ist wichtig, dass Trainer zur selbstständigen, qualifizierten Durchführung von Entspannungsverfahren entsprechende Fortbildungen in Anspruch nehmen. Hier bietet das IST-Studieninstitut beispielsweise den Lizenzkurs "Entspannungstraining" an. Dieser staatlich zugelassene Fernunterricht vermittelt den Teilnehmern Kenntnisse zur Wirkungsweise von Entspannungsmethoden und zeigt Anwendungsfelder des Entspannungs- und Konzentrationstrainings auf. Darüber hinaus erlernt man, neben der Methode "Progressive Muskelentspannung", auch Entspannungstechniken wie "Autogenes Training" und übt den Aufbau und die Durchführung einer Kurseinheit. Ausbildung zum Entspannungs-Trainer - Beginnt den Tag positiv! - Berücksichtigt eure persönliche Leistungskurve im Tagesverlauf! - Wichtige Aufgaben gehören in die produktiven Stunden, Routinetätigkeiten schon eher mal ins "Mittagstief"! - Konzentriert euch stets nur auf eine Aufgabe! Schließt angefangene Aufgaben ab! - Setzt euch Prioritäten! Unterscheidet Wichtiges von wirklich Dringlichem! - Lasst euch nicht von vermeintlich dringlichen Kleinigkeiten überrollen! - Lernt Nein zu sagen! - Stellt am Abend einen Plan für den nächsten Tag auf! - Schließt den Tag positiv ab! - Macht rechtzeitig Pausen! Pausen sind keinesfalls Zeitverschwendung, sondern notwendig, um neue Energie aufzutanken und danach umso produktiver zu sein! Erst die Balance von Belastung und Ruhe lässt euch wirklich leistungsfähig sein! Tipps zur Entspannung

#Tipps

Lachyoga

27.09.2023

Lachen hat positive Auswirkungen auf Körper und Psyche. Beim Lachyoga schüttet man Endorphine aus, baut Stresshormone ab und stärkt das Immunsystem. Lachyoga Das Lachyoga verbindet Yogaübungen mit Lachen. Dadurch wird unter anderem Stress abgebaut und das Immunsystem gestärkt. Lachen ist gesund Ziel des Lachyogas ist es, von einem künstlichen Lachen am Anfang im Laufe der Übung in ein echtes Lachen überzugehen. Dabei werden zwar keine Witze erzählt, dafür aber verschiedene Atem-, Klatsch- und Dehnübungen gemacht, die zum Lachen anregen sollen. Beim Lachyoga beginnt man mit künstlichem Lachen Dem Lachyoga werden verschiedene positive Effekte zugesprochen. So wird das allgemeine Wohlbefinden gesteigert, außerdem werden entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen im Körper ausgeschüttet. Zudem verringern sich die Stresshormone und das Immunsystem wird gestärkt. Lachyoga stärkt das Immunsystem und mindert Stress Bei einigen Krankheitsbildern ist es nicht angeraten, Lachyoga auszuüben. Dazu zählen unter anderem Zwerchfellbruch, Bandscheibenvorfall, Angina Pectoris und Rippenbrüche. Wann sollte man auf Lachyoga verzichten? Viele Yogastudios, Lachclubs und Volkshochschulen bieten Kurse im Lachyoga an. Es ist aber auch möglich, Lachyoga zuhause alleine auszuprobieren. Erklärvideos mit Übungen können dabei helfen und erste Einblicke in die Welt des Lachyogas geben. Lachyoga-Angebote gibt es in vielen Städten

#Tipps

In der Erkältungszeit gesund bleiben

24.10.2023

Mit KLAFS nachhaltig das Immunsystem stärken und die Atemwege von Viren und Bakterien befreien. In der Erkältungszeit gesund bleiben Mit KLAFS nachhaltig das Immunsystem stärken und die Atemwege von Viren und Bakterien befreien. Die Tage werden kürzer und die ersten Herbstwinde sind Boten der bevorstehenden kalten Monate. Zeit für Gemütlichkeit und um Wärme und Ruhe zu genießen – Zeit, um das Immunsystem fit zu machen. Ein erholter, gestärkter Körper geht gelassener durch die Erkältungszeit. Dabei lässt sich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Denn immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass regelmäßige Saunabesuche effektiv das Immunsystem stärken können. Zusätzliche Anwendungen wie die Trockensalzinhalation intensivieren den gesundheitsfördernden Effekt, indem sie beispielsweise die Atemwege von Viren und Bakterien reinigen. Etwa 30 Millionen Menschen allein in Deutschland gönnen sich ganz im Sinne der finnischen Tradition regelmäßig ein wohltuendes Saunabad. Als Weltmarktführer für Sauna, Wellness und Spa weiß KLAFS auch, wieso: Das Saunieren hat neben der entspannenden Wirkung nämlich noch mehr zu bieten. Mit regelmäßigem Saunieren und Trockensalzinhalation Unsere Gesundheit hängt von unserem Immunsystem ab. Es zu stärken und zu unterstützen, damit es erfolgreich Krankheiten und Infektionen abwehren kann, ist deshalb besonders wichtig. Vor allem, wenn die kalte Jahreszeit bevorsteht. Eine äußerst angenehme und effektive Möglichkeit, die zugleich entspannend und gesundheitsfördernd auf Körper und Geist wirkt, ist das Saunieren! Warum das so ist, verdeutlicht ein Blick auf die biologischen Abläufe im Körper. Durch die große Hitze wird die Körperkerntemperatur um ein bis zwei Grad Celsius erhöht. Dieser künstliche fieberähnliche Zustand löst viele Prozesse aus. So werden Immunzellen, darunter T-Zellen und Antikörper, darauf trainiert, Abwehrstoffe zu bilden – diese Zellen sind die ersten Verteidigungslinien unseres Körpers gegen Krankheitserreger. "Nach 6-monatigem, regelmäßigem Saunieren kann die Anfälligkeit gegenüber Erkältungen um 50 % sinken", weiß auch Prof. Dr. Resch, Leiter des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung in Hof/Saale. Gleichzeitig reagiert der Körper auf hohe Temperaturen mit der Produktion spezieller Botenstoffe wie "Freien Radikalen" und "Heat-Shock-Proteinen". Diese Moleküle fungieren gewissermaßen als Sparringspartner für unser Immunsystem, beschleunigen eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen und steigern die Effizienz unseres Körpers. Mehr als ein Wellnessritual: den eigenen Abwehrmechanismus dank des Heiß-Kalt-Reizes stärker aktivieren Das Saunieren hat darüber hinaus den Vorteil, dass es die Atemwege öffnet und den Schleim löst. Die Wärme der Sauna sorgt dafür, dass die Schleimhäute befeuchtet und deutlich besser durchblutet sind. Eine Inhalation von Trockensalznebel kann das Immunsystem nachweislich noch zusätzlich unterstützen und die Luftwege bis in die feinsten Lungenbläschen reinigen. KLAFS bietet dafür das patentierte Microsalt SaltProX an: Dabei wird ein besonders feiner Trockensalznebel gleichmäßig in der Kabine verteilt, der bei Inhalation desinfizierend und entzündungshemmend wirkt und festsitzende Sekrete in den Atemwegen leichter lösen kann. Es regt die Durchblutung der Lungen an und reinigt sie sowie den gesamten Atemtrakt von Viren und Bakterien, aber auch Allergenen. "So ist der Körper viel besser in der Lage, eindringende Krankheitserreger abzuwehren", verdeutlicht Prof. Dr. Resch. Die Coronaviren, die allgemein recht wärmeempfindlich sind, vermehren sich – wie Grippeviren auch – typischerweise zuerst im Nasen-RachenBereich. Die in Tröpfchen enthaltenen Virus-Partikel docken mit speziellen "Armen" auf raffinierte Weise an den Zellen der Schleimhaut an. Es ist also gut vorstellbar, dass beim Saunagang mit jedem Atemzug Viren in den oberen Atemwegen deaktiviert werden. Mit Saunieren und Trockensalznebel Virus-Infektionen vorbeugen Ein weiterer positiver Effekt: Das regelmäßige wechselwarme Baden hilft dem Körper dabei, leichter auf große Unterschiede zwischen Außen- und Innentemperaturen zu reagieren und die Temperatur des Körpers zu regulieren. Bei Kälte, sprich während der Abkühlung nach dem heißen Saunabad, muss der Körper versuchen, der drohenden Auskühlung entgegenzuwirken. Die Fähigkeit dazu hat der Mensch im Laufe seiner Evolution weitgehend verloren, Grund ist auch der zunehmende Gebrauch isolierender Kleidung. Den Wärmeverlust versucht der Körper zunächst durch eine Verringerung der Hautdurchblutung auszugleichen. Reicht das nicht aus, folgt das Zittern als Ausdruck erhöhter Muskelaktivität. Regelmäßige Saunagänge können die kalten Herbst- und Wintertage um einiges erträglicher machen und dazu beitragen, dass der Körper seine eigene Temperatur effizienter regulieren und sich niedrigen Außentemperaturen schneller anpassen kann. Kurzum: Saunagänger frieren weniger und blicken dem kommenden Winter entspannter entgegen. Weniger frieren durch regelmäßiges Saunieren Um von den langfristigen immunstärkenden Vorteilen profitieren zu können, empfiehlt es sich, das Saunieren regelmäßig in den Lebensstil zu integrieren. Immer mehr Menschen entscheiden sich deshalb für eine Sauna zu Hause. KLAFS hat dafür Oasen der Entspannung für jeden Ort geschaffen. Sie fügen sich mit ihrem wohnlichen Charakter und den verschiedenen Maßvarianten harmonisch in das Ambiente ein – von der großzügigen Design-Sauna bis zur kompakten ausfahrbaren S1 SAUNA, die sich auf nur 60 cm Schranktiefe zusammenfahren lässt. Dank des S1 Zoom-Prinzips entfaltet die im minimalistischen Design gehaltene Sauna auf Knopfdruck in nur 20 Sekunden ihr ganzes Potenzial. Ob Arbeitszimmer, Flur oder Gästezimmer, im großen Haus oder in der kleinen Wohnung – die S1 bietet auch auf wenigen Quadratmetern perfektes Saunavergnügen. Sauna bei jeder Jahreszeit – und für jede Räumlichkeit Das könnte dich auch interessieren

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