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Schlammanwendungen sind Teil der Balneotherapie
Schlammanwendungen sind Teil der Balneotherapie © Роман Распутин / Pixabay

Balneotherapie

19.05.2023
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Ganzheitliches Behandlungsmethode, Rehabilitation, Stressabbau

Die Balneotherapie bedient sich verschiedener Behandlungen und Anwendungen mit Heilwasser, Heilschlamm und Moor sowie Kälte und Wärme. Zum Programm der balneologischen Therapie können neben der Hydrotherapie, medizinischen Bädern, physikalischen und bewegungstherapeutischen Maßnahmen, Inhalationen, Trinkkuren, aber auch Entspannungsprogramme und eine spezielle Ernährungsplanung gehören. Für den Erfolg der Therapie spielt nicht zuletzt auch das Klima des gewählten Kurorts eine wichtige Rolle.


Die Balneotherapie kann zur Rehabilitation, zur Behandlung von chronischen Leiden oder zum Abbau psychischer Belastungen eingesetzt werden und dauert bei einem stationären Aufenthalt in der Regel 3 bis 4 Wochen. Die Anwendungen einer balneologischen Kur können aber auch ambulant durchgeführt werden. Die positive Wirkung auf die körperliche Gesundheit und das seelische Gleichgewicht ist dabei wissenschaftlich anerkannt.


Je nach den spezifischen Bedürfnissen des Patienten können verschiedene Arten von Bädern oder Anwendungen eingesetzt werden, darunter:


  • Hydrotherapie: Hierbei werden Bäder oder Duschen mit warmem oder kaltem Wasser verwendet, um bestimmte Körperteile oder den gesamten Körper zu behandeln. Hydrotherapie kann Schmerzen lindern, die Durchblutung verbessern, Muskeln entspannen und die Entzündungsreaktion reduzieren.
  • Schlammpackungen: Bei dieser Methode wird ein Mineral- oder Torfschlamm auf den Körper aufgetragen. Der Schlamm enthält mineralische Bestandteile, die über die Haut aufgenommen werden und eine entzündungshemmende, schmerzlindernde oder entspannende Wirkung haben können.
  • Inhalationen: Hierbei wird das mineralhaltige Wasser in Form von Dämpfen oder Aerosolen eingeatmet. Inhalationen können bei Atemwegserkrankungen wie Asthma, Bronchitis oder Sinusitis helfen, indem sie die Schleimhäute befeuchten, Entzündungen reduzieren und den Auswurf erleichtern.
  • Trinkkuren: Bei Trinkkuren wird mineralhaltiges Wasser in begrenzten Mengen als Trinkwasser verabreicht. Es wird angenommen, dass die mineralischen Bestandteile des Wassers eine positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und den Stoffwechsel haben können.

Balneotherapie kann bei verschiedenen Erkrankungen und Zuständen eingesetzt werden, wie zum Beispiel Muskel- und Gelenkerkrankungen, Hauterkrankungen, rheumatische Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Stress oder Schlafstörungen. Die spezifischen mineralischen Zusammensetzungen des verwendeten Wassers und die individuellen Bedürfnisse des Patienten bestimmen die Auswahl der Therapieformen und die Dauer der Anwendung.

Weitere Begriffe im Wellness-Lexikon:

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Massage

Die Massage ist eine Therapieform, die der mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur dient.

Kräutersauna

Eine Kräutersauna ist eine Niedrig-Temperatur-Sauna mit speziellem Kräuteraufguss wie Kamille, Eukalyptus, Minze, Zitrone.

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Heilerdetherapie

Die Heilerdetherapie gehört zu den ältesten Naturheilmethoden und dient in erster Linie der Entschlackung des Körpers.

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Zilgrei

Zilgrei ist eine von der Chiropraxis abgeleitete Selbstbehandlungsmethode, die besonders bei den sogenannten Zivilisationskrankheiten eingesetzt wird.

Aromagrotte

Durch das feucht-warme Klima in der Aromagrotte wird unter anderem die Durchblutung gefördert und Stress abgebaut.

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Meeresalgenbad

Das Meeresalgenbad zählt unter anderem zu den Thalasso-Anwendungen.

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Caldarium

Das Caldarium ist mit einer Raumtemperatur von 40 bis 48 °C eine milde Variante des Saunabades.

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Liquid Sound

Liquid Sound bedeutet Baden in Licht und Musik.Warmes, tragendes Salzwasser lässt den Gast im Wasser treiben.

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Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine Massagetechnik, die durch Anregung der Lymphgefäße den Abtransport angestauter Gewebsflüssigkeiten und Giftstoffe beschleunigen soll.

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Buttermilchbad

In diesem speziellen Milchbad wird die PH-Wert regulierende Wirkung der Buttermilch in einer äußerlichen Anwendung genutzt.

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