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Yoga

Yoga dient der Selbstfindung und Entspannung

Yoga ist zu einer der beliebtesten Trainings-, Entspannungs- und Meditationsmethoden geworden. Ursprünglich ist Yoga eine etwa 5.000 Jahre alte philosophische Lehre aus Indien, die durch gezielte körperliche und geistige Übungen den Mensch zur Selbstfindung führen, ihn von der Last der Körperlichkeit befreien und schließlich die Erleuchtung zuteil werden lassen soll.

Frau bei der Meditation
Yoga - Positive Wirkung auf Körper und Geist © innerhofer photodesign

Der Achtfache Pfad der Erkenntnis ist die Basis des Yogas

Die Basis des Yoga ist der sogenannte Edle Achtfache Pfad (auch "Achtgliedriger Pfad" genannt), der auch das zentrale Element des Buddhismus ist. Die einzelnen Glieder unterteilen sich in verschiedene Verhaltensregeln, Körper- und Atemübungen, das Abwenden der Aufmerksamkeit von sinnlosen Wahrnehmungen, Konzentrationsübungen, die konzentrierte Versenkung und die mystische Vereinigung mit dem geistigen Zentrum aller Existenz gehören.

Die ersten fünf Glieder der Pfads werden Kriya Yoga oder praktischer Yoga genannt, die letzten drei Glieder als Raja Yoga oder königlicher Yoga.

Die Glieder des achtgliedrigen Pfads

  • 1. Yamas: Umgang mit der Umwelt
  • 2. Niyamas: Umgang mit sich selbst
  • 3. Asanas: Umgang mit dem Körper
  • 4. Pranayama: Umgang mit dem Atmen
  • 5. Pratyahara: Umgang mit den Sinnen
  • 6. Dharana: Konzentration
  • 7. Dhyana: Meditation
  • 8. Samadhi: Innere Freiheit
Tisch mit Yoga-Utensilien
Mehr Vitalität und Energie mit Yoga copy; innerhofer photodesign

Yoga hat eine positive Wirkung auf Körper und Geist

Kaum eine Form der körperlichen Betätigung besitzt eine derart umfassende positive Wirkung auf Körper und Geist wie das Yoga-Training. Yoga kräftigt die Muskeln, festigt das Gewebe und gleicht Haltungsschäden aus. Die bewusste Konzentration auf tiefe Bauchatmung, die im Alltag weitgehend vergessen wird, sorgt dafür, dass das Gehirn stärker mit Sauerstoff versorgt wird. Die Folgen sind mehr Vitalität und Energie und die Konzentrationsfähigkeit wird verbessert.

Zudem stimulieren die auf uralte Praktiken zurückgehenden Asanas (Yogastellungen) die inneren Organe, verbessern das Herz-Kreislauf- sowie das Verdauungssystem und kurbeln zudem die Produktion essenzieller Hormone an.

Regelmäßiges Training fördert die positiven Effekte

Ein Wundermittel ist Yoga jedoch trotzdem nicht, denn all diese positiven Effekte kommen nur durch regelmäßiges Training über längere Zeit zustande. Aber wer schon einmal eine Yogastunde mitgemacht hat, weiß, dass bestimmte Veränderungen sofort spürbar sind. Man fühlt sich gelassener, und Untrainierten wird Muskelkater am nächsten Tag zeigen, dass auch sanfte Übungen viel im Körper bewirken können.

Frau bei einer Yogaübung
Yoga sollte unter fachmännischer Anleitung ausgeübt werden © www.pixelio.de

Die 4 Hauptströmungen des Yoga

Karma-Yoga: stellt die Tat und das Dienen in den Vordergrund

Jnana-Yoga: schlägt den intellektuellen Weg ein

Bhakti-Yoga: die hingebende Liebe zu Gott

Hatha-Yoga: Entgegen weit verbreiteter Ansicht und irreführender Bezeichnung ist die Hatha-Yoga keine eigene Schule, sondern umfasst traditionell alle Formen, die sich auf körperliche Übungen beziehen. Somit steht es im Gegensatz zu Raja Yoga, bei dem es um die Beherrschung des Geistes durch bestimmte Verhaltensformen geht. Heute wird der Begriff Hatha (wörtlich: "Sonne und Mond") vor allem als Begriff in Kursprogrammen verwendet, die sich nicht auf eine bestimmte Schule festlegen möchten.

Die Vorteile von Yoga auf einen Blick:

  • Richtige Entspannung: Verspannte Muskeln werden gelockert und der gesamte Körper kommt zur Ruhe.
  • Richtige Übungen: Durch die Asanas werden Muskeln und Bänder gedehnt und gestreckt und auf diese Weise auf Dauer gekräftigt.
  • Richtige Atmung: Yoga lehrt, voll und rhythmisch zu atmen, so dass mehr Luft in die Lunge gerät und die Aufnahme von Sauerstoff erhöht wird.
  • Richtige Ernährung: Natürliche Lebensmittel in ausgewogener Zusammenstellung halten den Körper locker und geschmeidig, beruhigen den Geist und beugen Krankheiten vor.
  • Richtiges Denken: Die meditative mentale Haltung während den Übungen soll helfen, negative Gedanken abzulegen und den Geist zu besänftigen.

Fazit

Yoga ist ein umfassendes geistig-körperliches Übungssystem, das für Wohlbefinden, Beweglichkeit und Gesundheitsprävention ebenso genutzt werden kann wie für persönliches, spirituelles Wachstum. Die Ausübung von Yoga ist an kein Alter gebunden, verlangt aber nach Konsequenz, um langfristig wirksam zu sein. Am besten lernt man Yoga nicht im Selbststudium aus Büchern, sondern unter fachmännischer Anleitung, idealerweise in einer kleinen Gruppe.

Quelle

Schneemenschen GmbH

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