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Was ist Tai Chi?

Eine Chinesische Bewegungsmethode

Tai Chi ist eine chinesische Bewegungslehre, die der Gesundheit, der Meditation und der Persönlichkeitsentwicklung dient. Sein Aspekt als Kampfkunst tritt heutzutage immer mehr in den Hintergrund.

Mann bei einer Tai Chi-Übung
Tai Chi Übung © Michael Raab / pixelio.de

Tai Chi stammt aus China

Tai Chi entwickelte sich im chinesischen Kaiserreich und war ursprünglich eine Kampfkunst für den bewaffneten oder unbewaffneten Nahkampf. Heutzutage steht allerdings die Kampfkunst nicht mehr im Vordergrung des Tai Chi, deshalb wird es mitlerweile eher als Bewegungslehre oder Gymnastik bezeichnet.

Das Prinzip des Tai Chi

Das Hauptprinzip beim Tai Chi ist die Weichheit, deshalb sollen Bewegungen fließend, locker und entspannt durchgeführt werden. So gibt es keine Kraft- oder Schnelligkeitsübungen wie in anderen Kamfsportarten. Die Bewegungen im Tai Chi werden oft scheinbar in Zeitlupe ausgeführt, dies soll eine möglichst korrekte Ausführung ermöglichen.

Mann und Junge bei einer Tai Chi-Performance
Tai Chi Performance © Peter Harrison von Auckland / wikipedia.de

Vorteile des Trainings von Tai Chi

Tai Chi dient vor allem der Gesundheitsvorsorge, deshalb werden Kursgebühren auch teilweise von den Krankenkassen bezuschusst. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entspannung und die Meditation. Außerdem führen die sanften Bewegungen zur Auflösung von Blockaden auf den Energieleitbahnen des Körpers. Die Lebenskraft, das Chi, kann dadurch ungehindert und frei fließen und die Funktionen der inneren Organe werden reguliert.

Tai Chi ist ein Sport für Jedermann

Tai Chi ist grundsätzlich für alle geeignet, unabhängig vom Alter. Da es sehr vielseitig ist, kann Tai Chi auch bei Krankheiten oder Bewegungseinschränkungen angewandt werden. Dann gibt es jedoch unter Umständen einiges zu beachten, deshalb sollte in diesem Fall vorher Rücksprache mit dem Kursleiter gehalten werden.

Quelle

intern