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Kräuterstempelmassage

Traditionelle Massagetechnik aus Fernost

Bei der Kräuterstempelmassage wird mit warmen Kräutern ein besonderer Entspannungs- und Wellnessmoment geschaffen. Die Massage wirkt wohltuend auf den gesamten Organismus.

Eine Frau genießt eine Kräuterstempelmassage
Kräuterstempelmassage © jonas glaubitz fotolia.com

Kräuterstempel sind mit Kräutern gefüllte Beutel

Kräuterstempel sind kleine, mit exotisch duftenden Kräutern gefüllte Beutelchen, die in einem Dampfbad oder zum Beispiel in Sesamöl erhitzt werden. Die Stempel werden bei der Massage auf die Haut gelegt oder in verschiedenen Bewegungsformen sanft über den Körper geführt. So wechseln sich beispielsweise kurze Klopfmassagen mit langsamen, gleitenden Streichungen, Reibungen sowie Kreisungen entlang der Meridian- und Energiebahnen (Yin-Yang-Prinzip) ab.

Woraus werden Kräuterstempel gemacht?

Kräuterstempel sollten zunächst natürlich mit Kräutern gefüllt sein, die wirkungsvoll sind. Das kann man vor allem am Duft und bei den ersten Hautkontakten erkennen. Die Kräuter sollten nicht zu lang geschnitten sein, da sie sonst durch den Stoff auf der Haut pieksen – sogenannter Feinschnitt.

Damit die die Massage möglichst angenehm ist, sollte der "Beutel" aus weicher Baumwolle oder Vlies bestehen, für das Gesicht wird teilweise auch Seide verwendet. Vlies und Seide sind nicht so saugfähig und lassen die Kräuterextrakte gut zur Haut hindurch.

Neben einer passenden Größe kommt es vor allem noch darauf an, dass die Kräuterstempel möglichst fest gewickelt wurden, der Stiel handbreit und mit ausreichendem Durchmesser versehen ist. Diese Eigenschaften erlauben dem Masseur eine bessere Kontrolle und schonendes Arbeiten.

Kräuterstempel fallen unter die Kosmetikverordnung

In der Europäischen Union dürfen Kräuterstempel nur in Verkehr gebracht (verkauft) werden, wenn diese durch einen Sicherheitsbewerter als gesundheitlich unbedenklich eingestuft wurden. Dieser Einschätzung liegen diverse Informationen über die Kräuter selbst (Mengenverhältnisse, Herkunft etc.) und den anderen Bestandteilen wie zum Beispiel dem Vlies oder den Bindfäden.

Quelle