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Das große Wellness-Bäder-Special
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Therapeutische Vielfalt
Moorbad: Badetorf ist ein hervorragender Wärmespeicher, der die Wärme lange hält und bei einem Bad langsam an den Körper abgibt - deutlich langsamer als Wasser. Im Vergleich zu breiigen, dickflüssigen Bädern sind die sogenannten "wässrigen" Moorbäder, die man auch in der Badewanne anwenden kann, weniger wirksam. Bei zähflüssigen Bädern ist der langsame Wärmeeinfluss in den Körper um das Siebenfache höher als bei einem wässrigen Moorbad. Etwa 20 Minuten im Moorbad lassen die Körpertemperatur um etwa zwei Grad ansteigen, was einem künstlichen Fieber entspricht. Das wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, regt den Stoffwechsel an und entspannt die Muskulatur. Bekannt ist auch, dass der Badetorf entzündungshemmende Substanzen enthält. Nicht belegt und teils umstritten ist die von einigen Seiten behauptete Wirkung auf Nerven und Hormone. Nach dem Bad verflüchtigt sich die in der Tiefe des Körpers gespeicherte Hitze nur ganz allmählich; es kommt zum so genannten Nachschwitzen. Da beim Moorbad auch der Wasserdruck fast völlig fehlt, haben Wärme- und Stoffaustausch beste Bedingungen. Kontraindiziert (d.h. sie dürfen nicht zur Anwendung kommen) sind Moorbäder bei akuten, entzündlichen Erkrankungen.
Stangerbad: Das Stangerbad, auch Hydroelektrisches Vollbad bzw. Hydroelektrisches Dreiviertelbad genannt, gehört zu den Elektrotherapien, genauer gesagt zu den Hydroelektrischen Bädern. Anwender sind häufig medizinische Bademeister oder Physiotherapeuten, seltener Ärzten. Der Patient sitzt in einer mit Wasser gefüllten Badewanne und wird von konstantem Gleichstrom durchflutet; der sich einstellende Effekt trägt den Namen Galvanismus (G. bezeichnet in der Physiologie die Kontraktion eines Muskels, der durch einen elektrischen Strom angeregt wird.) Es konnte nachgewiesen werden, dass die Durchflutung mit Gleichstrom die Durchblutung in der Haut um 500 % und im intramuskulären Bereich noch um 300 % erhöht. Zusätzlich begünstigt wird die Durchblutung durch den Wärmereiz des Badewassers. Das Stangerbad ist eine Kombination aus einer elektrophysiologischen Anwendung mit einem Wärmereiz. Es ist Bestandteil des Heilmittelkatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung und bereits seit 1951 als Wortmarke geschützt. NICHT zur Anwendung kommen dürfen Stangerbäder bei Patienten mit akuten Herzerkrankungen, Herzschrittmachern und Herzinsuffizienz. Von einer Behandlung abzusehen ist ebenfalls bei Hauterkrankungen, Fieber und Patienten mit Metall im Körper.
Floating
Als Floating (engl. im Wasser treiben) wird eine Entspannungstechnik bezeichnet, bei der Personen mit Hilfe von konzentriertem Salzwasser in einem speziellen Floating-, Isolations- oder Entspannungstank (oder in einem Becken, das die Form einer Muschel haben kann) schwerelos an der Wasseroberfläche treiben, abgeschottet von der Außenwelt und unbehelligt von äußeren Reizen. Teilweise werden aber auch Licht- und Toneffekte von den Anbietern eingesetzt. Angestrebt wird eine Tiefenentspannung, vergleichbar einer leichten Trance. Das Wasser ist mit etwa 34,8°C auf die Haut-Außentemperatur eingestellt, so dass der Nutzer weder starke Wärme noch Kälte empfindet. Teilweise wird aber auch 37°C als Wassertemperatur angegeben, was der natürlichen Körpertemperatur entspricht.
Meeresalgenbäder
Das Meeresalgenbad zählt unter anderem zu den Thalasso-Anwendungen und wird nicht nur bei kosmetischen Behandlungen erfolgreich eingesetzt, sondern auch bei Beschwerden wie Durchblutungsstörungen, Stauungsödemen, schmerzenden Beinen und Besenreisern. Die für die Behandlung ausgesuchten Meeresalgen beinhalten den gesamten Wirkkomplex des Meeres. Bei einem Bad in Meeresalgen werden die Poren der Haut geöffnet, Fette, Talg und Staub beseitigt und die Durchblutung sanft gefördert. Durch die Vielzahl an Mineralien und Vitaminen wird die Haut schonend gepflegt und belebt zugleich, die Regeneration der Zellstruktur angeregt und eine tiefe Entspannung und ein gesteigertes Wohlbefinden erzielt.
Solebäder
Solebäder (Salzgehalt von bis zu 6 Prozent) kommen häufig zum Einsatz in der Therapie von Hauterkrankungen, rheumatischen Beschwerden, Allergien, Erkältungskrankheiten, Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselstörungen, Nieren- und Blasenerkrankungen, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen. Für angebliche Behandlungserfolge, etwa bei Krebs, Augenerkrankungen, Schwermetallbelastungen oder sog. Frauenleiden gibt es keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte. Seriöse Anbieter verweisen auf den Entspannungseffekt, Spaß, Erholung und Unterhaltung, schränken die Indikationen ein und erwähnen die Kontraindikationen.
Mineralstoffreiche Heilquellen
In höherer Konzentration giftig, hilft Quellwasser mit natürlich hohem Gehalt an Schwefelwasserstoff, Hautkrankheiten zu heilen. Außerdem sollen Schwefelbäder die Durchblutung fördern und antibakteriell wirken. Indikationen für Schwefelbäder sind zum Beispiel Psoriasis (Schuppenflechte), Neurodermitis und chronische Ekzeme.
Quelle
Schneemenschen GmbH
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